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Samstag, 26. Dezember 2009

Snake Soup

Einen Tag vor meiner Abreise hat mich Pure zur Snake-Soup eingeladen. So sind wir nach Tai Po Market in diese gemütliche kleine Klitsche gefahren und ich bin in den Genuss einer lokalen Spezialität gekommen. Snake Soup wird aus frischem Schlangenfleisch gemacht und mit Essig und Limonenblätter gewürzt. Das Fleisch sieht aus wie Fisch, schmeckt ein bisschen wie Huhn und ist total gesund. »Snake soup helps to keep the warmth inside your body.«
Alles klar?

In Alkohol eingelegte Schlangen
Scarlett und Pure
Snake Soup und Turtle Soup
The Real Thing

Chinese Kitchen

Der Vollständigkeit halber gibt es noch ein Update über die Chinesische Küche. In Hung Hom, um die Ecke der Student Halls war unser Stamm-Chinese. In regelmäßigen Abständen gab es dort für uns – aufgrund sprachlicher Barrieren und der Gewohnheit halber – nur ein Menü:
Chicken Sezuan Style, Fried Rice with Seafood, Spicy Beef, Knoblauch Spinat und natürlich Tsing Tao.



Samstag, 12. Dezember 2009

Big John



Ja, eine weitere Frühstücksmöglichkeit ist »Big John«, die heimliche Fiffi Bar Hong Kongs. Da gibt es englisches Frühstück, Sandwiches die sich sehen lassen können und wirklich passablem Kaffee. Aber das schönste ist die heimelige Atmosphäre in dem Laden. Ab in di Lock Road!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Best Breakfast in Town


Wenn man schon einige Zeit in Hong Koong verbracht hat und einen Gelüste nach richtigem Frühstück quälen, dann findet man in Soho wovon man träumt. Zum Beispiel im Brunch Club in der Peel Street. Best Breafast I had in a very long time, Danke Nico!

Freitag, 20. November 2009

Die Rechnung bitte!

Nach einem leckeren Essen die Rechnung zu bestellen, ist unter Umständen gar nicht so einfach. Die Gesten die wir in Deutschland verwenden, um dem Kellner zu zeigen dass man bezahlen will, kennt man hier nicht oder sie werden missverstanden. Und da auch nicht alle Hong Konger der Englischen Sprache mächtig sind, ist das wörtliche Bestellen der Rechnung auch manchmal schwierig, beispielweise werden die beiden Worte bill und beer häufig verwechselt ...

Damit das nicht passiert, hebt man den Arm mit angwinkeltem Ellbogen, sodass die Hand mit nach unten deutendem Zeigefinger vor der Brust ist und kreist die Hand im Uhrzeigersinn ein- bis zweimal im Kreis. Man sollte natürlich zu erst mit dem Kellner Blickkontakt aufnehmen, sonst reichen zwei Kreisbewegungen womöglich nicht aus. Wenn der aber gerade nicht gucken will, kann man der Geste noch ein (relativ) lautes aber bestimmtes MAY DANN hinzufügen. Dann gibt es kein Vertun mehr, ruck zuck ist die Rechnung da und es kann sofort bezahlt werden. Damit macht man sich gleich doppelt beliebt, denn der Kellner freut sich dass man , nachdem die Bestellung aufgrund von sprachlichen Schwierigkeiten schon ewig gedauert hat, nun doch ein Wörtchen Kantonesisch spricht und zum anderen weil der Tisch wieder frei wird. Hong Konger gehen nämlich nicht in Ruhe essen, sondern schaufeln oder schlürfen alles in sich hinein um dann fluchtartig das Lokal zu verlassen. In dem Tempo wird auch abgeräumt und abkassiert, damit man ja nicht zu lange sitzen bleibt.

Montag, 26. Oktober 2009

Girls Day in Shenzhen

Am Sonntag stand ein erholsamer Mädelstag in Shenzhen auf dem Programm. Shenzhen ist die nächste Stadt in Mainland und eigentlich ist es ganz einfach dort hinzukommen. Aber obwohl wir dieses mal unsere Pässe dabei hatten, gestaltete sich unsere Einreise etwas schwieriger. Für alle die kein China-Visum haben: um an ein Shenzhen Tagesvisum zu kommen, muss nach Lo Wu fahren. In Lok Man Chau stellen die keine aus. Nach dieser Feststellung und kleinerer anderer Komplikationen sind wir dann endlich in Shenzhen und beim Hui Gang Cheng Club angekommen. Das Paradies auf Erden!
Nachdem man einen sexy Strampler und ein Nümmerchen verpasst bekommt, wird man in einen Saal voller Sessel-Betten geführt, wobei jedes Sesselbett einen Fernseher und einen Tisch hat. Im Sesselbett angekommen, wird erstmal frisches Obst und heisser Tee serviert, und das Programm gewählt. Während wir dann lustig gefuttert haben, haben wir zuerst eine einstündige Fussmassage bekommen und eine Fusspflege bevor es dann zur richtigen Massage ging. Zwei Stunden Massage am Stück. Traumhaft.
Danach mussten wir die Strampler leider wieder abgeben, also sind wir essen gegangen. Hot Pot beim kleinen dicken Schaf – so hieß das Restaurant.
Mo, Nicki und Kobo doing Karoake ...
Vor und im Hui Gang Cheng Club
Kobo und Nicki im »Sui Fei Yeung«
Hot Pot Baby
Shenzhen at night

Dienstag, 13. Oktober 2009

VSI - Very Special Icecream

Hong Konger stehen auf alles was aus Taiwan kommt. So auch auf die Eiskreme-Kreationen. Es ist ein großer Berg aus einer Mischung aus Wasser- und Milcheis mit lustigen Topings drauf. Jelly darf natürlich nicht fehlen. Aber vor allem die Konsistenz ist toll. Schwierig zu beschreiben, kommt mich einfach besuchen.Schoko
Mango-Kokos

Sushi in Tsim Sha Tsui


Sushi gibt es hier viel und an jeder Straßenecke. Bei Sushi One ist es ganz besonder lecker. Das Beste ist ... anb 10pm gibt es alles zum halben Preis.

Dienstag, 29. September 2009

Gebackenes Eis

Ich konnte es nicht glauben, aber es gibt es wirklich. Und es schmeckt köstlich. Seitdem können meine classmates einen deutschen Satz mehr: »Back' dir n'Eis!«

Taiwanesische Teekreationen

Gestern abend waren wir mit Nickis Buddy Vivi und ihrer Freundinnen Nicole essen. Zum Essen gab es eine taiwanesische Spezialität: Cold Yasmin Tea with Milk and Black Pearls. Die Perlen haben eine etwas festere Jelly Konsistenz und schmecken nach nichts. Zum Nachtisch gab es irgendeine süße Paste in Reisteig, die mich von der Aufmachung her stark an Sushi erinnert hat.
Dazu gab es dann sweet Bean-Curd (süßes Tofu) mit Mango oder roter Bohnenpaste. Das ist wirklich komisch, die essen rote Bohnen in jeder Form aber hauptsächlich kalt und süß, als Beilage zum Nachtisch oder in einem süßen Teegetränk.

Sonntag, 27. September 2009

Turtoise Jelly

Die Hong Konger haben eine unglaubliche vorliebe für A) Jelly und B) chinesische Medizin.
Es gibt viele kleine Lädchen die mysteriöse getrocknete Sachen verkaufen und Chinese Tea Shops in denen es heißen und kalten Tee gibt. Jeder Tee hat eine bestimmte Funktion und ist unglaublich gesund. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann glauben die Chinesen dass es eine heiße und eine kalte »Kraft« im Körper gibt und diese immer ausgegelichen sein sollte.
Entsprechend gibt es Mittelchen die dabei helfen diesen Ausgleich herzustellen. Wenn man zuviel »heiß« im Körper hat, dann sollte man Turtoise-Jelly essen. Den gibt es auch in heiß und in kalt in diesen Chinese Tea Shops zu haben. Heute bin ich mit meiner »buddy« Iris und Oskari aus Finnland in Sham Shui Po unterwegs gewesen und weil uns Iris etwas Hong Kong typisches zeigen wollte, bin ich in den ganz speziellen Genuss gekommen. Turtoise Jelly schmeckt verdammt bitter. Deshalb kippen die Chinesen da Sirup oder Zucker drüber. Damit dieser unglaublich gesunde Glibber irgendwie erträglich ist ...

Mooncake

Mooncakes sind kleine chinesische Küchlein, die traditionelle Delikatesse die zum Mid-Autumn Festival gegessen werden. Ein Mooncake ist gewöhnlich mit zwei gekochten Eigelb und einer hellen Paste gefüllt. Seit einigen Tagen werde diese Dinger an jeder Ecke und in den verschiedensten Varianten verkauft. Ein klares Zeichen: das Mid-Autumn Festival naht und bald werde auch ich in den Genuss dieser kleinen Pastry kommen.

traditioneller Mooncake
Moon-Cake Transformation

G.O.D. Mooncake

Sonntag, 13. September 2009

Hong Kong Dessert





Hier gibt es besondere Dessert-Shops in denen es nur Süßkram gibt. Sehr interessante Sachen!
Ich hatte Cocos-Reis-Glibber-Röllchen mit Mangofleischfüllung, das andere ist Obstsalat und das was wie Fischeier aussieht ist ein spezieller Sesamsamen der totaaaal gesund ist, es folgt Redbean-Soup mit süßem Sojaglibber und last but not least Durian-Pancakes.

Montag, 7. September 2009

Dim Sum

Heute waren wir mit unseren Komilitonen Dim Sum essen. Da werden viele kleine Sachen bestellt und in die Mitte des Tisches auf eine Dreh-Scheibe gestellt, damit jeder an alles dran kommt. Bis uaf die Hühnerfüße habe ich auch brav alles probiert und ich sage euch, es war köstlich!
lecker Hefeklöse mit Ei-Füllung

Litschi und Vilam

Ber

LaiLing, Vicky und Arial

Keu, Egar, Scarlett und Eman

lecker Dumplings aus Kohl und keine-Ahnung-Fülung

lecker Shrimp-Dumlings ... Mahlzeit everyone, ich geh jetzt ins Bett!

Mittwoch, 2. September 2009

Hong Kong Food

Das Essen hier ist einfach der Hammer! Es gibt einfach alles und vieles was wir Europäer nicht kennen. Zum Beispiel stehen die hier total auf so Aloe-Vera-Gelatine-Stückchen, die kommen überall rein. In Icetea, zum Nachtisch, in den Mangosaft ...Gestern waren wir mit Nickis Projektgruppe Shanghai-Style Mittagessen. In einem schnieken Restaurant wurde dann für sechs Leute ein Lunch-Set bestellt. Erstens gibt's hier fast zu jeder Mahlzeit ein Teechen dazu. Normalerweise grünen Tee, in diesem Fall gab es Jasmin Tee. Dann werden unzähige kleine Teller aufgetischt und jeder nimmt sich dann von allem etwas. Gegessen wird natürlich mit Stäbchen (ich habe den Anfängerstatus mitlerweile überschritten) und es gibt einen Teller und dazu eine kleine Suppenschüssel. Und egal was gegessen wird, das Essen kommt in die Schüssel und die Reste(also Knochen oder so) auf den Teller.
Hier sind Noddi, Eva und Orange mit Dumplings, Nudeln und Spinat zu sehen. Dumpling sind sowieso eine tolle Sache! Das ist so ein Tortellini-Semmelklos-Zwischending, Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen und die werden dann entweder gedünstet und in Supper serviert oder gebraten mit Suppe serviert. In der Suppe sind dann meistens Nudeln, Kohl, Frühlingszwiebeln und Spinat. Köstlich! Heute waren wir mit Friedrich beim Dumpling-King. Da gibt es die tollsten Dumplings und ein glas mit frischer Sojamilch für 2,10€!

Sonntag, 30. August 2009

Party und Pansen


Gestern haben sich dann alle Exchange Students aller fünf Unis dieser Stadt auf der Party-Meile in Lan Kwai Fon versammelt um in einen Club zu gehen. Die Schlange war einfach zu lang, und so sind Nicki und ich dann mit den beiden Amis, Mark und Drew, und einigen anderen in die Oysterbar gegangen. Dort gab es dann Long Island Ice Tea für drei Euro und hauptsächlich Westler. Und zwar in einer so stark konzentrierten Masse, dass man – im gesamten Viertel – eher das Gefühl hatte auf'm Ballermann unterwegs zu sein, als in Hong Kong.



Nachdem wir heute endlich ausschlafen konnten, haben wir uns mit Cecilia und ihrer Schwester Flora getroffen. Cecilia hat letztes Semester an der KISD studiert und ist hier im dritten Jahr im Produkt-Studiengang. Die beiden haben uns dann erstmal richtiges chinesisches Essen vorgestellt. Es gab Reisröllchen mit einer Art Ketchup und Erdnuss-Sauce, frittiertes Gemüse, frittierte Wurst und diverse Suppen.Besonders interessant war die imitierte Haifischflossen-Suppe – in brauner Glibber mit Fischstückchen – und die Reisnudelsuppe mit Pansen. Den Glibber hab ich probiert, aber beim Pansen konnte ich mich nicht überwinden.
Dazu gab es Lemon-Ice- und Milk-Teaund zum Nachtisch eine Art Waffel. Sehr lecker!


Danach sind wir dann die Einkaufsstraße entlang zum Hafen gelaufen. Und diese Stadt ist vielleicht voll, unglaublich!